Wir setzen mit Anti-Aggressivitäts-Training® bei der Überwindung von aggressiven Verhaltensweisen an und diese durch ein konfrontatives Einwirken.

Wenn Grenzen der seelischen und körperlichen Gewalt überschritten wurden, gilt es zielgerichtet zu intervenieren. Wir setzen mit AAT® bei der Überwindung von aggressiven Verhaltensweisen an und mindern diese durch ein konfrontatives Einwirken. Wir setzen auf gruppendynamische Prozesse in denen wir individuell auf die Stärken und Fähigkeiten der jungen Menschen eingehen und soziale Kompetenzen vermitteln und festigen. Die Dynamik in der Gruppe bietet die Möglichkeit der Auseinandersetzung, im Umgang mit anderen. Diese Erfahrungen beeinflussen das Verhalten und werden in die Lebenswelt der Gruppenteilnehmer reflektiert. Beziehungen werden aufgebaut und vertieft. Eine Fähigkeit die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen und diese gegenüber anderen zu vertreten wird vermittelt.. Das AAT® kann bei der Bewältigung von Krisen wirksam unterstützen aber auch präventiv eingesetzt werden.
Wir vermitteln die Umlenkung von Aggressivität zu einer konstruktiven, gewaltfreien Konfliktlösung, sowie die Erweiterung sozialer Kompetenzen. 5 Phasen 
1) Hilfeplangespräch, Kontaktaufnahme, Psychosoziales Interview 2) Gruppenfindung, Kennenlernen, Biographiearbeit 3) biographische Aufarbeitung, Konfrontation, Rollenspiele (Opfer/Täter), Provokationstests 4) Selbstbildkorrektur, Erlernen von Verhaltensalternativen 5) Verhalten/Konflikte/Probleme reflektieren und analysieren Ziel der Sozialen Gruppenarbeit sind Verhaltensänderungen über positive Erlebnisse und das soziale Lernen in der Gruppe zu bewirken. Wir fördern die persönliche Entwicklung und ein gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten:

  • Entwicklung eines Selbstbildes, das Gewalt ausschließt
  • Abbau von Aggressionen & Gewaltbereitschaft
  • Unterstützung bei der Tages- und Freizeitgestaltung
  • Aufbau sozialer Netzwerke
  • Verbesserung der Wahrnehmungs- und Reflexionsfähigkeit
  • Aufbau eines Schamgefühls gegenüber Gewalttaten und deren Opfer
  • Entwicklung alternativer Konfliktlösungsstrategien, Werte- und Normenperspektive
  • Anhebung der Toleranzschwelle aggressionsauslösender Faktoren
  • Förderung und Entwicklung des Rechts- bzw. Unrechtsbewusstseins

Wir kontrollieren die Erfolge durch:

  • testpsychologische Untersuchungen im pre-Test- und post-Testverfahren durch den Fragebogen zur Erfassung von Aggressivitätsfaktoren (FAF)
  • Begleitung der Entwicklung im Rahmen der Jugendgerichtshilfe und im sozialen Umfeld der Teilnehmer (Familie, Freizeit, Schule, Arbeit etc.) zu Verhaltensänderungen nach dem AAT®