Die Übergabe an Eltern oder Bezugspersonen begleiten und den Grundstein für eine gesunde Eltern-Kind-Beziehung legen.

Die Eltern und andere wichtige Bezugspersonen sind einflussreiche Wegbegleiter von Kindern. So haben Kinder und Jugendliche einen Anspruch auf Kontakt mit beiden Elternteilen und weiteren Umgangsberechtigten. Eltern wiederum haben einen Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechts.
Das heißt: grundlegend muss, auch wenn ein hohes Konfliktniveau vorliegt oder heftige, auch psychische Auseinandersetzung in Übergabesituationen erwartet werden, alles dafür getan werden, diese Übergabe so erfolgreich wie möglich zu gestalten. So kann das Familiengericht einen beaufsichtigten Umgang anordnen. Dieser kann aber auch direkt beim zuständigen Jugendamt beantragt werden. Die etwas leichtere Variante des Beaufsichtigten Umgangs ist die Begleitete Übergabe. Hier findet die Übergabe des Kindes unter professioneller Begleitung statt, wenn zu erwarten ist, dass Eltern in Konflikt mit verbaler Auseinandersetzung geraten. Der s.g. Unterstützte Umgang kommt zum Einsatz, wenn Kontakt zu umgangsberechtigten Personen hergestellt werden soll bei denen u.a. eingeschränkte Kompetenzen oder das Fehlen der Beziehungserfahrungen zu erwarten ist.

Ablauf:

  • Vorbereitung der Besuchskontakte
  • intensive Gespräche mit beiden Eltern
  • Kennenlernen des Kindes
  • Erstellung einer Umgangsvereinbarung, evtl. mit zuständigen Sozialarbeiter
  • Begleitung der Kontakte in einer kindgerechten Umgebung
  • Vor- und Nachgespräche
  • Abschlussbericht